Forest Stand – Kubus Hannover

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Dagmar Brand, Rolf Sextro und Barbara Steinmeier stellen aus: „Forest Stand“ – Eröffnung im Kubus Hannover, 3. September 2016, 11 Uhr. Gleichzeitig beginnt der Zinnober Volkskunstlauf. Was Rolf zeigen wird, sei noch nicht verraten, aber es gibt ein Bild zu einem Unterfangen, das wir im Februar dieses Jahres begonnen haben.

Wir kennen die schönsten Stellen

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Hinterm Rittergut in Stemmen, auf der Südseite des Stemmer Berges beginnt ein unscheinbarer Weg, der uns durch eine schmale Senke führt, die zu einem tiefen Hohlweg wird. Wie auf so vielen Wanderungen haben wir das unheimliche Gefühl, verbotenes Gelände zu betreten. Fast meinen wir, in vollkommene Stille einzutreten, ein schweigendes Zwerglein hinter jeder krummen Wurzel, obwohl über uns in der Sonne reges Gezwitscher herrscht. Vielleicht …

Rolf S. und Otto L.

Diorama der ersten Flugversuche

Otto Lilienthal ist der Mann der (ersten) Stunde. Die Flugwerft Schleißheim/München präsentiert eine Sonderausstellung über den tollkühnen Flieger, dazu einen Nachbau des ersten Fluggerätes und ein paar wurmlöcherige Originalteile, die trotz ihrer Vergänglichkeit eine großartige Lebendigkeit ausstrahlen.

Tongrube Resse

Rolf Sextro Tongrube Resse

Noch etwas karg gibt sich die Tongrube Resse im Frühjahr. Zwei offensichtlich archäologisch Interessierte verlassen die Stelle, als wir ankommen. Sie haben Hacken und Schaufeln dabei. Als wir später ihre Grabung erreichen, finden wir nichts Nennenswertes vor. Trotzdem ist uns die Kuhle wertvoll, ein flaschengrüner See kontrastiert mit dem den Dunkelgrau der Tonschichten, das Material ist weich und wirkt fast ölig. Die Halde mit gebrannten …

Botanischer Schulgarten Burg

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Im Schulbiologiezentrum Hanover gibt es nicht nur im Herbst Wundersames und -schönes zu betrachten, beschnuppern, befühlen und probieren. Den Tintenröhrling vielleicht nicht probieren, später zerfließt er dann recht unansehnlich zu tintigem Schleim.

Am Thüster Berg

wanderer

Wir klettern über Zäune und Mauern und laufen über verschwiegenes Gelände als wären wir Eindringlinge. Alles nehmen wir wahr, Spuren der Tiere, Maikäfer an tiefhängenden Zweigen, weiches Gras, das den Hang hinaufwächst und Ausblicke über Wiesen, aus denen warme Luft steigt.

Hinterm Deister

alle Objekte

Im Frühjahr überlegten wir noch, ob es sinnvoll sei, einen Garten zu haben. Unser Traum wäre vielleicht ein wildes Grundstück am Waldrand, ganz in der Nähe. Und da würden wir immer hinfahren und Butzen bauen, Tipis und eine Schwitzhütte und überm Ofen würden Lachse räuchern. Da stecken noch die alten Indianerspiele in uns, sagten wir, ach, und neulich las ich, dass deutsche Einwanderer die einzigen …